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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten : Mit sieben Kupfertafeln
Entstehung
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Das Visirlineal an dem Sextanten beste-het aus zwey Dioptern, die in eine Röhreeingesezt sind, welche statt der Fernrohreaufgeschraubt wird. Die Augendiopter ist ei-ne elfenbeinerne Scheibe, wodurch die Röh-re auf der einen Seite geschlossen wird. Aufihre von dem Auge abgekehrte Seite sind asich rechtwinklicht in dem Mittelpunct derScheibe, welcher durchbohrt ist, durchkreu-zende schwarze Linien. Die an dem andernEnde der Röhre angebrachte Diopter beste-het aus dem Fadenkreuz, dessen Fäden mitden Kreuzlinien auf der elfenbeinernen Schei-be parallel sind. Um leztere beleuchten zukönnen, ist die Röhre auf der Seite mit ei-ner länglichten Öfnung versehen. Eine an-dere kurze Röhre schiebt sich über erstere,und trägt einen in einem Gewinde auf undnieder beweglichen Planspiegel, den man al-so stellen kann, dafs er das auf ihn fallen-de Licht durch die Seitenöfnung der Röhreauf die untere Fläche der elfenbeinernenScheibe wirft. Sieht man nun durch die Öf-nung der elfenbeinernen Platte in einen hori-zontal liegenden Spiegel, so wird man dieRöhre so richten können, dafs ihr Fadenkreuzauf das Bild der Kreuzlinien, welche auf dieuntere Fläche der elfenbeinernen Scheibe ge-zeichnet sind, fällt. In diesem Fall stehtdie Absehenslinie verlical, und man siehetgerade gegen dem Nadir hin ( Um einenhorizontalen Planspiegel zu erhalten, kannman hier wieder Queksilber gebrauchen.Englische Künstler verfertigen hiezu einen ei-F£ 5 genen