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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten : Mit sieben Kupfertafeln
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jrizont liegen. Mit dem Micrometer kannman die Höhenwinkel oder auch r l'iefen un-ter dem Horizont messen , die das halbe Se-hefeld nicht übersteigen. Man kann der Fern-rohre, ohne die Vergrößerung zu sehr zuschwächen , ein Sehefeld von 4 Graden ge-ben , um die? Luke, welche der Sextant übrigläfst, ausz erfüllen.

§, a34-

Noch eine Art, mit dem Sextanten Hö.hen- und Tiefenwinkel zu messen, beruhetauf folgendem. Aus §. 65 wird begreiflich,wie man die Absehensliuie eines Visirlinealsauf die Ebene eines Spiegels senkrecht rich-ten kann. Gedenkt man sich nun einen ho*rizontal gelegten Spiegel, und an dem Sex-tanten statt der Fernröhre ein Diopterlineal,$o wird, wenn seine Absehenslinie nach §.65auf die Spiegelebene senkrecht gestellt wird,das Diopterlineal gegen das Naclir gerichtetseyn. Gegenstände, die nahe am Horizontliegen, wird man nur durch gedoppelte Re-flexion von den beyden Spiegeln des Sextan-ten sehen können, wenn die Alhidade nahebey 90° stehet, und man erhält, wenn mandas Bild des Gegenstands an das Fadenkreuzder Fernröhre bringt, des leztern Abstandvom Nadir; zieht man von diesem go° ab,so erhält man den Erhöhungswinkel; ist derAbstand vom Nadir kleiner als 90°, so wirdder Erhöhungswinkel negativ, oder der Ge*genstand liegt unter dem Horizont.

Das