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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten : Mit sieben Kupfertafeln
Entstehung
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bevden Gegenstände bewegt (§. 49.). Miteinem solchen Werkzeug kann man also Win-kel messen, ohne ein Gestell dafür nöthig zuhaben; mit freyer Hand kann man das Instru-ment immer so halten, dafs man den Gegen-stand im Sehefeld der Fernrohre behält.

§. 53 ,

Zu den Sextanten werden gewöhnlich glä-serne Spiegel gebraucht, weil metallene durchdie Seeluft bald ihre Politur verlieren würden.Bey diesen Spiegeln leiden die Strahlen aufserderZurükwerfung auch eine zweymahlige Bre-chung , auch werden einige von den auffal-lenden Strahlen von der ersten unbelegtenFläche des Spiegels zuriikgeworfen. Es istalso zu untersuchen, ob diese Umstände ei-nen Einllufs auf die Winkehnessung haben.

Ich nehme einen gläsernen Spiegel an,dessen beyde Oberflächen genau eben undeinander parallel sind. Ein Durchschnitt die-ses Spiegels senkrecht auf seine Ebene seyeAB CD Fig. 28 Taf. V, E in Gegenstand, denman von M aus in dem Spiegel siehet. VonE falle din Lichtstrahl EF auf den Spiegel, wel-cher nach I so gebrochen wird, dafs sich derSinus des Neigungswinkels PFE zu dem Sinusdes Brechungswinkels PFH verhält wie m:nwenn m:n das Brechungsverhültnils aus Luftin Glas ist. Zieht man also BH mit dem Ein-fallsloth PF parallel, und macht FH: FE — m: noder —5:2, und verlängert FH nach I, sowird f I der Weg des Lichtstrahls im Glaseseyn. Y on 1 wird der Strahl nach k hin so

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