habe von einem gegen Mittag gelegenen Zim-mer eine etwas fr eye Aussicht. Allein man•wird in einem Zimmer, das auch gegen 45°von dem Mittag abwiche, noch die Mittags-höhe messen können; nur fiele alsdann dieBequemlichkeit weg, mit dem Quadrantencorrespondirende Höhen nehmen zu können,ohne genöthigt zuseyn, ihn an einer andernStelle aufzurichten.
§• 18*
Ich komme nun auf die ausführlichere Be-schreibung der einzelnen Theile dieses Qua-dranten. Der Bogen AB ist aus zwey gleichenStäken zusammengesetzt wie man im Profilbey **siehet, wo das Zwischenstük ab zurVerbindung dient. Es wurde zu dem Qua-dranten trokenes Birnbaumholz gebraucht,und die beyden Stäke des Gradbogens wur-den so aus dem Holz herausgehauen, dafsdie Längenfasern des Holzes der Chorde pa-rallel lagen, welche man sich an die beydenEndpuncte des Stüks AF, das etwas über 45°fafst, gezogen vorstellen kann. Die beydenStäke AC,DE sind, wie man bey Fig. II sie-het, zusammengefägt, und ebenso liegen dieStäke FG,III bey X. übereinander. Bey F,H,D,G,I,A endigen sie sich in Zapfen , durchwelche alle bisher erwähnte Theile des Qua-dranten so miteinander verbunden werden,dafs alle Flächen, welche der Fernröhre KLzugekehrt sind, in einer Ebene liegen. Umden Gradbogen zu untersuchen, und allePuncte desselbigen in eine Ebene zu brin-
B a gen,