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1 (1794)
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Leben. Z45

einer großen Falschheit und Doppelzüngigkeit.Co sehr er beständig gegen die Stcmpelakte ge-schrieben und geeifert, so soll doch die ersteIdee dazu von ihm selbst herrühren, und er sichselbst für seine Freunde um Stellen bcy der Ad-ministration derselben beworben haben u. s. w.Andere machten ihm seinen Deismus zum Verbre-chen, und daß er sich in der Gesellschaft seinerFreunde erlaube, über die Wunder des alten Te-staments zu scherzen. Man behauptete, er seydem Ehebett nicht treu geblieben, und seine Gat-tinn habe ihn von Zeit zu Zeit über einen Lie-beshandcl ertappt. Es sey bekannt, daß er meh-rere Matreßcn gehabt, und daß noch verschiedeneFrüchte seiner unerlaubten Liebe am Leben wären.Der Verfaßcr einer kleinen Schrift über ihn ver-sichert folgende Anekdote aus dem Munde einesBürgers von Philadelphia, der ein guter De-kannter von Franklin gewesen, gehört zu ha-ben. Dieser Mann fand einst vor dem Hausedes Doktors zwey Weibspersonen in einem hcfti-tigcn Zank. Das eine war seine Haushälterin»,und die andere eine sehr artige Wäschcrinn, dievor den Augen des Doktors Gnade gefunden

V 5 halte.