Leben.
die ihm angewiesene Nolle zu spielen. In diesemZustand an Körper und Geist blieb er bis denfünften Tag vor seinem Tode, wo seine Schmer-zen und der schwere Athcm ihn verließen, undseine Familie sich mit der Hofnung, ihn wiederhergestellt zu sehen, schmeichelte. Allein jetzt gingein Geschwür, das in seiner Lunge entstandenwar, plötzlich auf, und er warf eine große Men-ge Eiter aus. Dieß dauerte so lange, als erKräfte genug hiezu besaß. Diese wurden aberbald erschöpft, und die Werkzeuge zum Athem-hohlcn gelähmt. Er sank in einen stillen Todes-schlmnmcr, entschlief den 17WN April! 1790 ge-gen eilf Uhr des Nachts sanft, und schloß einlanges und nützliches Leben von vier und achtzigJahren und drey Monden. "
«Es ist vielleicht nicht unangenehm, wennich hier noch erinnere, daß Dr. Franklin imJahr I7Z5- von einem heftigen Seitenstechen be-fallen wurde, das sich mit einem Geschwür imlinken Lungenflügel endigte. Dieses Geschwürging damahls so plötzlich und mit einem so star-ken Erguß von Eiter auf, daß er beynah ersticktFranklins kleine Schriften. U wäre.