Druckschrift 
1 (1794)
Seite
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leben.

Dafür gcrieth ich aber in cinc andre Verlegen-heit/ deren ich mich nimmermehr versehen hatte. Me-rcdiths Vater/ der unserm Vertrag gemäß/ dieganze Auslage für unsere Druckcrey machen sollte,halte nur hundert Pfund Sterling baar bezahlt.Eben so viel war er dem Kaufmann schuldig gcblic-bei,/ der nicht langer warten wollte/ und uns allebestürmte. Wir stellten Bürgschaft/ jedoch mit dertraurigen Außicht/ daß wenn das Geld nichtzur bestimmten Frist in Bereitschaft wäre/ der Pro-zeß unaufhaltsam fortgehe»/ der Ausspruch desRichters vollzogen/ unsere schönen Hoffnungen ver-nichtet/ und wir gänzlich rninirt werden würden/indem man ohnsireitig dic Preßc und die Schriften,vielleicht um das halbe Geld, verkauft und unsereGläubiger davon befriedigt hätte.

In dieser schrecklichen Lage erschienen zwrywahre Freunde, deren edles und großmüthigcs Ver-fahren ich nie vergeben Habe, und nie vergehenwerde, so lang ich nur im Stande bin, mich anetwas zu erinnern. Jeder kam allein, ohne etwasvon dem andern zu wißen, und ohne daß ich einenmit einem Worte angegangen war. Jeder erbot

sich,