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1 (1794)
Seite
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i'58 V- Franklins

Folgerungen Einfluß haben mußte, wie dicß gemei-niglich bey metaphysischen Speculatiouen der Fallzu scyn pflegt. Ich wurde endlich überzeugt, daßWahrheit, Aufrichtigkeit und Redlichkeit in demVerfahren '^r Menschen gegen einander für dasGlück des Lebens von der größten Wichtigkeit sind,und ich faßte den festen Entschluß, den ich auch inmein Tagebuch eintrug, sie mein Lebelang gegenjedermann zu beobachten.

Die Offenbahrug hatte, die Wahrheit zu geste-hen, als solche, kein Gewicht in meinen Augen,allein ich glaubte, daß, obleich viele Handlungennicht deshalb, gut oder böse waren, weil sie die-selben gebiete, oder verbitte, so könnten sie dochwohl deshalb geboten oder verboten seyn, weil sie,alles wohl erwogen? schon ihrer Natur nach füruns schädlich oder zuträglich waren: und diese Ne-bcrzeugung, verbunden mit dem Bcostanv der Vor-sehung, oder irgend eines Schutzgesetz, oder viel-leicht auch unter Begünstigung zufälliger Umständeund Lagen, die mir günstig waren, schützte» michvor Unsittlichkcit und vorsätzlichen groben Ungerech,tigkciten, von denen ich mich sonst, in den gefähr-lichen