IZ5' B. F r a n k li n s
christlichen Lehrsatz nach dem andern, so wie er iltden Büchern, die ich las, bestritten wurde, bczwci-fcln lernte, und endlich gar anfing, die Offenba-rung selbst in Zweifel zu ziehen- Es gencthen mireinige Bücher gegen den Deismus in die Hönde,die, wie man sagte, den Kern der in Boylc's Stiftunggehaltenen Predigten enthielten. ch Es fand sich,daß sie auf mich gerade die entgegengesetzte Wir-kung äußerten, als ihre Verfasser beabsichtigt hat-ten : denn die Gründe der Deistcn, die darinn an-geführt wurden, um widerlegt zu werden, schienenmir ungleich bündiger und starrer, als die Wider-legung. Mit einem Wort, ich ward bald ein völli-ger Deik. Meine Gründe steckten einige andere jungeLeute, besonders C o l i i n s und R alph an. Alsich aber in der Folge bedachte, wie diese bcyden Leutemir ohne den geringsten Gcwißensbiß so viel Scha-den gethan, und Gutes mit Bösem vergolten; wennich das Verfahren von Keith, der auch ein starker
Geist
ch R. Boyle, ein reicher und gelehrter Engländer, der1691. starb, und ein ansehnliche!; Legat zu cincrStif-tung rermacht, aus der eigene Geistlichen bezahlt wer-den, die jährlich zu London in bcsvndern Predigten dieDsistsli lind Atheisten bestreiten müßeii.