Druckschrift 
1 (1794)
Seite
155
Einzelbild herunterladen
 

Leben.

r?s

zu mir, daß Sic diesen Tropf er sprach vonKennernbald aus dem Sattel heben, unddurch Ihre Knust in Philadelphia Ihr Gluck ma-nchen werden." Er konnte damahls noch nicht dasgeringste von meinem Plane wißen, mich dort oderanderwärts niederzulaßen. Diese Freunde warenmir in der Folge von großen Nutzen, so wie auchich einigen von ihnen gelegentlich einen Dienst lei-sten konnte, und stc alle schenkten mir von dieserZeit an ihre beständige Achtung.

Ehe ich die Umstande erzähle, die mit dem'An-tritt meiner eignen Laufbahn als Staatsbürger undKünstler verbunden waren, will ich dir, lieberSohn, vorher meinen damahügcn moralischen Se-lcnzustand schildern, damit du sehen kannst, in wiefern derselbe auf die spätern Begebenheiten meinesLebens einwirkte.

Meine Eltern hatten frühzeitig religiöse Gefüh-le in mir zu nähren gesucht, und mir von der zarte-sten Jugend auf eine fromme Erziehung nach cal-vimschcir Grundsätzen gegeben. Kaum aber 'warich fünfzehn Jahr alt geworden, als ich einen

christ