Leben» 8?
nicht für dich. „Das sollt ihr wohl, erwiederte„er, wenn ihr nicht die ganze Nacht auf dein„Waßer bleiben wollt." — Wie's beliebt, sagtendie andern: wir wollen rudern, und werden auchohne ihn fertig werden." — Ich aber, ohnehinüber seine ganze Aufführung äußerst mißvergnügt,beharrre auf meiner Weigerung. Er that nun einengroßen Schwur, mich zum Rudern zu zwingen,und wenn ich fortführe, mich zu sträuben, so Ver-nums er sich, mich ins Waßer zu werfen. Wirk-lich gicng er schon wankend auf mich zu; allein, sowie er mir nah genug kam, packte ich ihn bcMKragen, gab ihm einen heftigen Stoß, und warfihn, mit dem Kopf voran in den Fluß. Ich kannteihn als einen guten Schwimmer, und war daheraußer Sorge für sein Leben. Eh er sich umwendenkonnte, das Boot zu saßen, entfernten wir unsvermittelst einiger Nuderschlage auf eine Streck^und so oft er sich näherte, fragten wir ihn: ob errudern wollte? und gaben ihm zugleich einigeStöße mit den Rudern, wenn er die Arme aus-streckte, sich an das Fahrzeug anzuklemmen. Esfehlte nicht viel, so wäre er für Wuth erstickt, unddoch verweigerte er Hartnackig das Versprechen,
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