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1 (1794)
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K6 B. Franklins

Collins wünschte, bey einem Banquier alsCommis anzukommen, allein sein Athem oder seinAnstand wurden zu Verräthcrn seiner bösen Ange-wohnheit: denn, ober gleich Empfehlungsschreibenhatte, so ward er doch überall abgewiesen. Erblieb daher bey mir wohnen, und lebte ferner aufmeine Kosten. Da er wußte, daß ich Vcrnon'sGeld in Händen hatte, so lies er keinen Tag vcr-streichen, ohne mir etwas abzuborgen, wobey erjedesmahl heilig versicherte, er wolle mich ehrlichbezahlen, so bald er nur eine Stelle hätte. Kurz,er nahm mir nach und nach so viel ab, daß ich indie größte Verlegenheit gerietst, wie ich das Geldersetzen solle, im Fall er nicht Wortstaltcn könnte.Sein Hang zum Trinken ward immer starker, undeine beständige Veranlaßung zum Zwist unter uns:denn wenn er nur etwas zu viel getrunken hatte,fv war kein Auskommen mit ihm»

Eines Tages fuhren wir in Gesellschaft mehre-rer jungen Leute in einem Boot auf dem Delawar,und wie die Reihe an ihn kam, so weigerte er sich,das Ruder zu nehmen. «Ihr müßt heute für mich»rudern" sagte er. Nein, versetzte ich, wir rudern

nicht