Leben«
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Wenn ich/ was sehr oft zu geschehen pflegt,über dieses Glück meines Lebens nachdenke, so sageich wohl bisweilen zu mir selbst: «würde mir's„nur angeboten, gerne machte ich diesen ganzen„langen Weg, von einem Ende bis zum andern,„noch einmahl." Ich würde mir blos die Freyheikerbitten, die ein Schriftsteller bey einer zweytenAusgabe seines Werks genießt, einige Fehler derersten zu verbessern. Auch möchte ich wohl, wennss in meiner Gewalt stände, ein paar kleine Un-fälle und Umstände aus meinem Leben gegengünstigere vertauschen. Indeß, wenn man auchdiese Bedingung nicht annähme, ich würde Michgleichwohl entschließen, wieder von vorn anzufansgen. *) Leider aber findet eine solche VZ-edechoh-.A 2 lung
Merkwürdig ist der Contrast, den diese Aeusserungmit einer ganz entgegengesetzten von einem derjeztUbenden größten Männer Deutschlands macht.Kant behauptete jüngst in einem Aussatz der Ber-liner Monatsschrift, kein rcrnünfriger, denkenderMann werde nach reifer Ueberlegung der Nichtig-keit aller menschlichen Dinge, auch wenn es ihm freystehe, dieses Erbenleben noch einmahl wiederholenwollen. Franklin war ^doch gewiß ein vernünfti-ger