§. iZ9- Ableitung <m Windmühlen»
andern übergehen, und sich an der Welle durchkreuzen. Aufdem Bley, wo es über das Ende des Balken liegt, könntenoch ein eiserner, etwa einer Hand hoher, mit einem Hakenversehener Zapfen eingeschlagen werden. Wenn nun dieMühle nicht über den blossen Erdboden hergeht, sondernihre Bühne (Schwingstelle) hat, so muß diese Bühne rundumher in dem Kreise, über welchen die Flügel hingehen, mitMetall beschlagen, und davon, an welcher Stelle man will,«ine Ableitung zur Erde angelegt werden. Alsdann würdeder Strahl von dem Zapfen leicht zur nahen Erde, oder zudem untergelegten Metalle der Bühne abspringen. Auchkönnte man, zumal wenn die Flügel nicht nahe am Grund«herum gehen, zur Zeit eines Gewitters, wenn die Mühlestille stünde, von dem Haken am untersten Ende eines Flü-gels, welcher deöhalbcn senkrecht gestellt würde, eine Kettemit einem daran Hangenden Gewichte bis auf die Erde, oderbis auf das Metall der Bühne, herabhängen lassen: wennsie aber im Gange bleiben sollte, ein Stück Metall, z. B. «ineisernes Gewicht, auf der Erde, oder auf dem Beschläge derBühne so stellen, daß die Flügel ganz nahe darüber hin«strichen — Die Segel der Flügel müßten aus übermahltemoder gethcertcn Segeltuche bestehen — In mehrerer Vor-sicht könnte auch der Gipfel (Hut) des Mühlengehauses,besonders wenn darauf ein Windflügel oder eine metalleneBedeckung befindlich ist, mit einem Streifen Metall belegtwerden, welcher entweder hinten an dem Balken, damitdie Mühle umgedreht wird, seine eigene Ableitung herunter
Z bekäme,