3)6 H« lZZ« Wie Nebenwege des Strahls
des Blitzes verbätet werde. Stößt sie aber nahe an dleobere Bedeckung des Daches, oder ist sonst die Nähe vondem SIbleiter nicht zu vermeiden, und hielte man es alsofür nbthig, ihr eine Verbindung mit der Ableitung zugeben, so müßte sie doch nicht bloß vbcrwärts, sondernauch nach unten zu, verbunden werden, damit der Blitzhier keinen gewaltsamen Durchlruch suche. Dazu mögteman sich, wo die Verbindung durch die Mauer hingehenmuß, wie gesagt, eines Stückes einer bleiernen Regenröhrcbedienen, welche entweder unmittelbar mit jenen inwendigenStangen u. d. gl. und mit dem äussern Ableite? verbundenwerden, oder durch welche man ein anderes Metall, z. B.einen dicken Mcssingdrath zur Verbindung hindurch gehenlassen kann. Es ist auch nicht nöchig, diese Verbindungunten, an das äusserste Ende jener inwendigen Strecke, an-zufügen, weil der Blitz sie schon da verlassen würde, wo erzu einer bessern Ableitung geführt wird. — Da aber auchdieses selten thunlich ist, z. V. wo verschiedene Stangen hieund da versteckt liegen, so muß man nur aussen eine destoreichlichere Ableitung, oder deren mehr an verschiedene»Enden anlegen, so wird sich der Blitz nicht daneben eine umvollkommenere Bahn suchen, die ihn nicht ohne Hindernigizur Erde führte, oder dabey er durch widerstehende Körper,Holz und Steine, durchbrechen müßte. — Bey den äussernStrecken von Metall findet sich weniger Schwierigkeit.Den Neben-Gräten am Dache wird der Blitz nicht leichtnachlaufen, weil er von dort noch zu viel Widerstand bis
zur