66 §. zz.>? Leitung an blechernen Streifen.
gcsimse ein Loch durch die Mauer und fuhr dadurch zumHause hinaus. „ 5)
Es konnte also ein metallener Knopf mit einer unbedeu-tenden Spitze genugsam zur Auffangung dienen.
Es konnten auch Vleystrcifen einen Strahl ohne Scha-den herab leiten, der doch unterwärts noch große Kraftäusserte.
Sollte aber wohl das Eindringen längs der Keller-mauer in die tLrde bey dem Vorurtheile, daß der Blitz insInnere der Erde hineinfahren müsse, genau beobachtetseyn? War sie auch nur unter dem Gitter gespalten? Wietief war das Loch in dem Boden, und wie war es beschaf-fen? So wird auch bey dem folgenden Falle von demKaufhaus-Thurm zu Manheim^) nur obenhin erwähnt —"Am Ende schmetterte der Strahl die Mauer an der Seitegegen den Waffenplatz, und zugleich den mit Steinplattenbelegten Boden. Dort warf er einen schweren Stein her-aus; hier schlug er ein Loch durch, und fuhr durch eineOeffuung, die er sich durch das Kellergewölbe gemacht,hinunter in den Keller, und so weiter in die Erde.„
§- Z4-
Schlag auf einen Blitzableiter vonKupfcrdrath.
"Am 22stcn Apr. 1786 zwischen 4 und z Uhr AbendS,fiel ein Wcttcrstrahl auf den Blitzableiter eines Hauses inZürich. Es waren daselbst oben auf dem Dache zwey
Scan-
5) Zemmer acaei. Ilieoch pal. IV, ?. z8.
^5) Das. S- 40.