44 §>2l. Unschädlicher Auffall des Blitzes auf ein
Gebäude, noch inwendig in den Giebelzimmern einige Be-schädigung verursachet — Die Schorsteine, welche g^Fufiüber die First des DachcS hervorragen, und ein Paar eiserneZ Fuß hohe Zierrathen (i. i.), deren eine auf jeder Ecke desDaches stand, wurden nicht getroffen *5) — Nun wardaber eine Ableitung mit der Vorsicht veranstaltet, daß voncin .m dieser Zicrrathcn zum andern, über den Dachrückenund um die Schorsteine herum, wie auch über den Rückendes Frontispice, von dessen vordem Ecke bis zum Haupt-Dache, eiu zusammenhangender Vleystreifen gelegt, unddavon sowohl zur Seite des Gebäudes, als auch vorne eineAbleitung bis zur Erde herunter angebracht ward. 554)§. 21.
Diese Erfahrung bestätigt die obige Bemerkung, daßein zusammenhangender Netallstreifcn, welcher hier nuraus angenageltem Dlcy bestand, und oben nur einen stum-pfen Winkel dem Auffallen des Blitzes darbot, so weit erherunter reichet, die Beschädigung des Blitzes von Holzund Steinen abwende, und, wenn er nur alle obern Theilebedeckte und bis zur iLrde herunter in einem Zusammen-hange
55) Dieses Haus habe ich nach dem Wetterschlage selbst inAugenschein genommen, die Umstände von den Bewoh,nern erfahren, und die genaucrn Spuren sind von demgeschickten Bleydecker Mettlerkamp, der, unter vielen andem, auch diese Ableitung angelegt hat, untersuchtworden.
555) Welche in der Figur durch die punktirten Linien ange-deutet worden.
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