P2 §. 2o. Unschädlicher Auffall des Blitzes auf ein
Leitung; sondern der Strahl traf auf ein wagerechtes, gleich-fals mit Bley gedecktes Gesimse (k>), an welchem er sichausbreitete. Von dort drang er, mit Absprengung einigerSplitter des Holzes in ein Zimmer, wo sich Spuren fanden,daß er mit Abwerfung einiger Kalkstücke dem Metalldrathunter der Vergipsung von Decke und Wanden gefolgt war:jedoch die an der Wand hängenden Kupferstiche nicht ver-letzt hatte. So verhielte es sich auch in drey Nebenzimmerndieses Stockwerks, in welche er mittelst eines durchgelcitctenKlingcldrathö gelangt war. In einem dieser Zimmer nachvorne war ein Theil des Blitzes durch den Fußboden in dendarunter gelegenen Eßsaal gedrungen, hatte daselbst gleich-fals Stücke von der Bcmbrtclung der Gipsdccke und derWände abgesprengt, und war dem Drathe unter der Gips-Decke nachgelaufen, von dessen Zcrstöhrung an einer Stelleein drmkelgelber Streif hinterlassen war, welcher auch nachder Ucberwcissung wieder erschien. Ein anderer Theil desStrahls war zur Mauer oben der Schwelle (c) wiederhinausgefahren , wo sich nämlich über dem untern GeschoßgleichfakS ein mit B!ey gedecktes Gesimse (<i) befand.Die Lege, an welcher dieses Bley angenagelt war, warddaselbst stark angeschwärzt, und zwey Bleynäg. l halb heraus-gerissen. Da diese Bedeckung auch an einer Seite desGebäudes am Gesimse herumging, halte sich der Strahldaran bis nach hinten verbreitet, und war von da aufdie herab-hängende Vorlege-Stange eines Fensterladen zugesprungen,davon sich die Spuren da, wo die Stange aufhorte, an der
Aus-