§. 6. Zwischenzeit der Wcttcrschlagew. 11
Blitz an erhabenen Gegenständen, die ihm eine unvollkommeneLeitung darbieten, Sprünge macht, da Hort man ein Kuastern.jZ"Im Anfange des Jänners 177z schlug der Blitz aufeben dem Schiffe in der Strasse Sunda zwischen den beiden,vordersten Masten nieder. Der Knall war fürchterlich:einige Leute auf dem obcrn und mittlem Verdeck wurden be-schädigt, das schiff aber selbst nicht im miudesten. f Ver-muthlich fiel auch dieser Schlag nur nahe bcy dem Schiffenieder, und die nicht beschriebene Beschädigung war nureine Erschütterung ff Wen» die europäischen Schiffe imNivier von Canton vor Anker liegen, eräuget es sich zuwei«len in der wärmsten Jahrözeit, daß Blitze kurz auf einan-der rings um die Schiffe her ins Wasser schlagen, ohne einsderselben zu treffen. Der Knall ist dabep so heftig und dieStrahlen scheinen so nahe zu seyn, daß aus mehrern Schif-fen zugleich ein allgemeiner Schrecken entsteht, weil sie ziem-lich nahe bct) einander liegen und jeder glaubt, sein Schiffsey gewiß getroffen. In Betracht der häufigen Gewitter,,welche zu dieser Zeit entstehen, ist es doch in der That nurein seltener Fall, daß ein Schiff beschädigt wird, und wennes geschiehct, trifft es nicht allemal die höchsten Spitzen,sondern eben so oft niedrigere Stellen.,, 5)
Herr Zöladh, als ein Seemann, vergleicht die vor-übergehende Wetterwolke, wie fie nach Zwischenzeiten Blitze
aus»
P. I. Bladh. in den neuen Schweb. Aöhandl.1 Th. 1780. S. Iis. 114. u. f. (Uebersetzt S. 106.I VL. u. f.
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