( 899 ) .der Catholiken keine solche Abweichung, daß nicht dieOstef-feyer in Heyden Kirchen an einem und demselben Sonnrageinfiel. Allein 1724 gab die astronomische NeÄNnng dieFrühlingsnachtgleiche auf den aasten März und den Osier-Vollmond auf den 8ten April an einem Sonnabend, dem-nach ftyerken die Protestanten am 9ten April Ostern. DergregorianischeEpaclencircül abergab den Vollmond unrich-tig auf den yten April, als den Sonntag selbst an, und da-her mußten (Nach dem Schluß des iiicänischen Cvnciliums)die gregorianischen Ostern auf den i6ten April verlegt wer-den. Jni Jahr 1744 fand sich ein ähnliche"' Unterschied, sswie im i778stcn Jahre, und er wird sich noch einmal in die-sem Jahrhundert, nemlich im Jahr ,798 wieder zutragemUeberdeM fallen in diesen Heyden letzter» Jahren die jüdi-schen Ostern mit dem Ostersonntag de§ verb sserten Calen-ders zusammen, damit müssen die Ostern der Protestantencmf 8 Tage hinaus gesetzt werden, NM dem (intoleranten)Schluß jener alten KirchentzersamiNlung Nachzukommen^,und dies ist auch im Jahr ,778 wirklich geschehen. Alleinfür den im Jahr 1798 vorkommenden Fall wird wol keinSVerlegung statt finden, davon die Ursache unten Z. 917 an-gezeigt wird;
§. 916. Folgende Tafel zeigt, wenn die gulbne Zahl,der Sonntagsbuchstabe und die Epacte des gregorianischenCalenders bekannt sind, den Ostervollmvnd für dieses unvdas künftige Jahrhundert, svwol im julianischen als sre«gvrianischen Cateudm
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