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Beschreibung eines Quadranten, um aus derHöhe der Sonne die Zeit zu finden. *)

§. 86r.

Nach Figur 164 beschreibe man aus einem MittelpunktL mit beliebigem Halbmesser (doch wenigstens von 6 Zoll)den Quadranten littl?, und theiie denselben von li an ge-rechnet, genau in 910°; ziehe auf der einen Seite ctt als ei-nem Durchmesser aus r den halben Circul GdiL, zähle amGradbogen oie Höhe des Acquators an dem Ort, für wel-chen die Stunoenlmien auf dem Quadranten zu entwerfensind als hier z, B für Berlin, 37,° von Ii gegen Ii, sotrist solche in den Punkt tt. Man suche auch die größte undkleinste Sonnenhöhe zu Berlin, jene ist 37," 3- 23^° 6r"und fallt in U und diese 3?z° 23," 14° und fallt inZiehe hierauf die Linien zum Mittelpunct GL, ttLpnd U L; ferner 4 8 m.l tt 5 parallel und L V auf 1? 5 senk-recht. Beschreibe über V einen halben Circul mir Bleystift,thcile denselben in 12 gleiche Theile, und ziehe aus jedem Li'Met? senkrecht auf 83', so ergeben steh so viele Mittelpunkte,aus welchen die Stundenbögen durch L innerhalb dem hal-ben Circul LdlL, und zwischen und ll.e sich beschrei-ben lassen. Diesen Bögen werden die gleich weit vom Mit-tage entfernte Vor- und Nachimttagsstunden beygesetzt, und

?) Den hier, sowie in den drcy vorher gehenden §§. vorgestelltenQuadranten, Soniienhöhenkrris und die Azimulhaluhr beschreibtLainberr in seinen Beytrizen zum Gebrauch der Mathematik,»ter Theil, rsier Abschnitt.