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desmal aufrichten läßt. Ihre Theorie ist übrigens auchleicht einzusehen. Erhebt man j. B. für Berlin den Nord»pol eines ErdglobuS unter den Winkel der Pvlhöhe 52^über dem Horizont, und gedenkt sich eine durch den Aequa-tor, folglich durch den Mittelpunkt der Erde gehende Ebene,so wird die Ebene der Aequinoctialuhr mit derselben parallelliegen. Die Stunden werden auf dem Aequator von denum 15° von einander liegenden Meridianen bezeichnet; dieErdaxe, mit welcher der Zeiger der Uhr eine parallele Lagehar, isi zugleich der Stundenzeiger auf der Ebene des Ae-guators und der Uhr, und zwar dessen nordlicher oder süd-licher Theil, nachdem die Sonne die nordliche oder südlicheSeite des Aequators oder der Uhrplatte bescheint.
Beschreibung einer Horizontalsonnenuhr.§. szo.
Aus der richtigen Stellung einer Aequinoctialuhrfür eine gewisse Polhöhe, laßt sich die horizontale unmit-telbar entwerfen, wie die i59ste Figur beylaufig zeigt.Denn wenn man nach derselben die Aequinoctialuhr^v c;^unter dem gehörigen Winkel gegen die horizontale Klib-IK,aufrichtet, so geben die Stundenlinien der erstern bis aufdie Ebene der letztern verlängert, die Puncte an, durchwelche die Stundenlinien der horizontalen Uhr gezogenwerden müssen, z. B. aus V» und VU laßt sich die Lagevon c r. und bestimmen. Ihr Mittelpunkt L findetsich, wenn man denZeigerderAequinoctialuhrl.vcgleich-
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