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§. 842. Die Astronomen suchen auf ihren Sternwar-ten die Mittagslinie, vermittelst corrcspondircnder Sonnen-Höhen, auf folgende Art: In einer erhabenen gegen Südenliegenden Mauer macht man eine Oefnuug, und in dieserwird ein Blech mit einem kleinen wohlabgerundeten Loch ge-setzt, durch welches die Mittagssonne auf den Fußbodenoder aufeine völlig horizontale Ebene, scheinen kann. Etwaz Stunden vor und nach Mittage sucht man einigemal über-einstimmende Sonnenhöhen mit einem genau eingetheiltenQuadranten, und bemerkt dabey die Zeit nach einer gleich-förmig gehenden Penduluhr. Nimmt hierauf zwischen derZeit einer jeden Vor- und Nachmittag mit einander corre-spondirenden Höhe das Mittel, so kömmt die Zeit, welchedie Penduluhr im wahren Mittag zeigte. §. 208.) Am fol-genden Tage bemerkt man im Augenblick des wahren Mit-tags, welcher nun aus dem bekannten Gange der Uhr ab-zunehmen ist, den Punct auf dem Fußboden, wo das durchdie kleine Oefnung fallende Sonnenbild Hintrift, und ziehtdurch denselben und den senkrecht unter der Oeffnung imBlech licgendeu Punct des Bodens eine Linie, welches dieMittagslinie wird. Die Beobachtungen jener correspondi-renden Sonnenhöhen, deS Ganges der Uhr, und dieBemerkungen dieses Sonnenpuncts werden einigeTage nach einander fortgesetzt, um die Lage der gezoge-nen Mittagslinie immer genauer zu berichtigen, und wegender von Vor- bis Nachmittag veränderlichen Abweichungder Sonne müssen alsdann noch die gehörigen Verbesserun-gen angebracht werden, oder man wählt die Zeit der Son-