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uhr und der Gestalt oder Lage ihres Zeigers erfordert. Wie-wol man auch sehr einfache für alle Polhöhen brauchbareSonnenuhren hat, auch verschiedene sinnreiche Methodenzur Verfertigung sogenannter Univerfaluhren bekannt sind.2) Daß ein solcher Sonnenweiser auf eine jede vorkommen-de, sich gegen den Horizont und Verticalkreis unter allenmöglichen Winkeln neigende und vom Meridian abweichen-de Ebene, und in verschiedenklichen Lagen angebracht wer-den muß. In einer vollständigen Anweisung zur Gnomv-ttik kommen daher eine Menge Beschreibungen von allerleykünstlichen Einrichtungen der Sonnenuhren für alle Falle,so wie verschiedene zu ihrer Zeichnung nöthigen Instrumentevor. Ich werde mich aber hier nur auf ganz allge-meine Vorstellungen der Sonnenuhrwissenschaft einlassenkönnen
K. 840. Den richtigen Gebrauch der Sonnenuhrenhaben wir der großen Entfernung der Sonne von der Erdezu danken, die hiebet) als unendlich angenommen wird.Der Mittelpunkt einer Sonnenuhr wird in den Mittelpunktdes scheinbaren kreisförmigen Umlaufs der Sonne gesetzt,welcher aber nicht der Ort der Sonnenuhr auf der Ober-flache, sondern eigentlich der Mittelpunkt der Erde ist. DerZeiger vieler Sonnenuhren hat mit derErdape eine parallele
Lage,
H S, Gaupcns mechanische Gliomonik, 4. Lindau, 1708.Schüllers praktische Anleitung zur Svnitenuhrkuuft, 8. Nücn,berg, 1726. lbambcrrs Bcyträae zum Gebrauch der Matdema-tik, ercr Thnl, e.ster Abschnitt, 8. Berlni, 1770. RästnersTheorie der Vem'ealuhmt.