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2 (1793)
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dem niedrigllen Stande desselben folgt hierauf eine zweyteFluch zc. Eine jede dieser Meeresveränderunge n dauert un«»ersessen etwas länger als 6 Stunden, und nach 24 Stun-den verspätigt sich der höchste und niedrigste Stand des Was-sers allemal um etwa 50 Minuten, und daher wird derSeefahrer, wenn ihm die heutige Fluch und Ebbe einesHafens bekannt ist, im voraus wissen, um welche Zeit erMorgen mit der Fluch bey einem gunstigen Winde einlaufenkann.

§. 788. Demnach treffen Ebbe und Fluch für ei-nen gewissen Ort nicht alle Tage in gleiche» Stundenein, woraus sich schon folgern laßt, daß selbige nichtblos vom Lauf der Sonne abhängen müssen, vielmehrgiebt ihre tägliche Verspätigung von etwa 50 Minutenaugenscheinlich zu erkennen, daß vornemlich der Monddie Ursache derselben sey, weil derselbe nach 24 Stundengerade um etwa 50 Minuten später den Meridian er-reicht. Nach 5 Tagen fallen die Fluchen um 12 Stun-den später, und nach Verlauf von 29 Tagen, als demsynodischen Uwlaufdes Mondes, wieder in gleichen Stundendes Tages ein, und nach diesem letzter» Zeikverfluß hat derMond gegen die Sonne wieder eine und dieselbe Stellung,woraus sich deutlich ergiebt, daß die vereinigte Wirkungvon Sonne und Mond auf die Gewässer der Erde diese Mee-resveränderungen hervorbringen müssen, welches noch mehrdie nähern Sssheinungen bey denselben bestätigen. Als,daß in einem jeden Monar um die Zeit des Voll- und Neu-mondes, auch wenn der Mond in seiner Erdnähe ist, das