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( 7?r )forderlichen Richtung anzeigen können. Der Seefahrer istdaher genöthiat, wenn es seyn kann, sich in 8 beym Him-mel Raths zu erholen, das heißt, die geogr. Lange und Brei-te, unter welchen er sich befindet, durch astronomische Beob-achtungen zu suchen, wozu nachher die nahern Anweisun-gen vorkommen. Diese Vorsteht ist auch bey der vermeint-lich richtigsten Schätzung des Weges und des Windstricheszu empfehlen, um die Schiffsrechnung mit den astronomi-schen Beobachtungen vergleichen und die Schiffahrt destosicherer fortsetzen zu können.

Von der Ebbe und Fluch.

§. 787.

Das Meer hat, außer der oben angezeigten Bewe-gung und der, welche die Stürme verursachen, noch einetägliche und periodische, die unter dem Namen der Eb-be und Fluth bekannt ist. Es steigt nemlich alle Tage zwey-mal gegen die hohen Küsten der Lander an, oder überschwemmtdie niedrigen Ufer derselben; eben so tritt es in die Mün-dungen der Hafen und in den Flüssen eine mehr oder min-dere Strecke hinauf. Zweymal zieht sich im Gegentheil dasMeer täglich wieder zurück, und eine jegliche Abwechselungdesselben in seiner Höhe dauert etwa 6 Stunden. Das Was-ser sieigt ohngefehr 6 Stunden, und dies heißt die Fluth,Nachdem es zu seinem höchsten Stande gekommen, bleibteskaum eine halbe Viertelstunde stehen, und fließt alsdannfast eben so lange wieder ab, welches die Ebbe heißt. Nach

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