( 767 )
Kom Gebrauch der reducirten Geschürten, zurErfindung des Weges von einem Schiff.
§. 78z.
Alis den mehresten nach der Constructionsarl, Fig. 14^entworfenen Seccharten, läßt uian die Parallele und Me-ridiane weg, und zieht nur aus verschiedenen Puncten dieZ2 Windstriche des Compasscs, damit der Seefahrer denzu befolgenden Wind finden könne, wenn er sucht, weicherWindstrich der einen oder andern gezeichneten Schiffsross,mit einer von dem Ort seines Aufenthalts zum Ort der Be-stimmung gehenden Linie parallel liegt. Allein dergleichenSeecharten werden so sehr mit steh einander durchkreuzendenWindlinien angefüllt, daß die Bezeichnung des zurückgeleg-ten und zu nehmenden Weges von einem Schiff auf densel-ben dadurch erschwert wird. Besser ist es demnach, stattdieser Windsinche die Parallele des Aequators und die Me-ridiane selbst zu ziehen, wobey der Seefahrer den Ort undWeg seines Schiffs, mit Zirkel und Lineal, imgleichen ei-ner auf Pappe geklebten, genau eingctheilten Schiffsrose,durch deren Mittelpunkt ein Faden gezogen wird, viel be-quemer findet. Der Seeatlas der hiesigen Königl. Akade-mie vom Jahr 2749, welcher aus einer allgemeinen undzwölf Specialcharten besieht, ist auf diese Art eingerichtet.Ich will, zur Auflösung der hierbei) vorkommenden Aufga-ben, folgende Beyspiele nach der rasten Figur hersetzen.lLs sey der <!)rr der Abreise eines Schiffs, untermZS?" der Lange und 40^° nördlicher Breite; dieses Schiff