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2 (1793)
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heißen in der Schiffahrt loxodromische Linien und sie sin?den statt, so bald ein Schiff mit allen Meridianen, durchdi? es hin seegelt, einen spitzen und unveränderlichen Win-kel macht, und folglich seine geographische Länge und BreitehestÄchig verändert. Je näher dieser Windwinkel einemrechten oder dem soffen Grad kömmt, um desto größer wirdhe. Umfang d r loxsdromtschen Linien, und das Schiff wirdauf denselben nach immer mehrern Wendungen oder Um-schiffungcn aller Meridiane der Erdkugel, erst nach und nachzum Pol geführt,

§. 778. Dies letztere läßt sich schon aus der 147. Fig.erkennen. Die loxodromische Linie L5i?, welche den Schiftfer von L nach Nord Nordost führt, macht mit allen Meri-dianen c?, einen Winkel von 2?z°, die zweyte cei?Nach Nordosten 45°, und die dritte OLVv nach Ost Nord-osten 67^°, letztere hat aber einen viel größern Umfang alserstere. Auf einigen künstlichen Erdkugeln sind diese loxo-dromischen Linien für die 16 oder 32 Abtheilungen derSchiffsrose aus verschiedenen Puncten des Oeeans verzeich-net, auf welcher sich ihre Wendungen, die blos in der ku-gslähnlichen Gestalt der Erde, und in der Bedingung, daßalle Meridiane von denselben unter einerlei) Winkel durch-schnitten werden müssen, ihren Grund haben, sehr leichtÜbersehen lassen *), Diese loxodromischen Linien werden

Man hat auch Tafeln berechnet, welche z. B. von 5 zu 5 Mel-len die Veränderung der aeogr. Länge und Breite, auf jeden, ßWp-Mrich angeben, Wenn man nun alle diese Puncte auf