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2 (1793)
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die Nadel auf ihrer Mittagslinie spielen, und gesetzt diesesei) SN, folglich osv die Linie von Ost nach West auf derBoußole. Nun soll die Sonne nach der Rechnung 14° —dem Winkels vom wahren Westpunct ^ Südlich un-tergehen; das Diopterlineal aber zeigt die Sonne vom West-pnnct sv des Compasses um den Winkel w L s — 7° Nord-wärts am Horizont, so gicbt in diesem Fall wLS 4- S ^ ^2^ 7° -s- 14° — 2i° die Abweichung der Nadel vomWestpunct gegen Süden, also auch vom Nordpunct gegenWesten m d? L n. Fällt die Linie Lsv von e s zur rechten,so muß der Winkel zwischen beyden von der Abendweite ab-genommen werden, und die Abweichung bleibt so langewestwärts, als diese Subtraction angeht. Wäre hingegenjener Winkel größer, als die Amplitude, so würde letzterevom erstem abgezogen die Abweichung, und zwar ostwärtsherausbringen. Wie diese Regeln in andern Fällen undauch beym Aufgang der Sonne verändert werden, ist leichteinzusehen.

§. 771. Wenn das Dispterlineal des Compasses so ein-gerichtet ist, daß man es aufwärts neigen und also nach derSonne nicht allein am Horizont, sondern auch in allen ih-ren Höhen über demselben visiren und auf dem Compaß denStrich oder Grad bemerken kann, welcher in dem Vertikal-kreis der Sonne liegt, so kann man auch das für die Zeitder Beobachtung nach der Anweisung im §. iy8 berechneteAzimuth der Sonne, mit demjenigen vergleichen, welchesder Compaß angiebt, und hiernach gleichfalls die Abwei-chung oder die Fehlweisung der Nadel, finden. Die Re-