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2 (1793)
Seite
637
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darbieten, die Theorie der Laufbahnen dieser beyden unternPlaneten zu berichtigen, und vornemlich, weil ein beobach-teter Durchgang der Venus auf die genauere Erfindung derEonnenparallaxe, und damit zu richtigen Bestimmungender wahren Entfernung und Große aller Planeten nnsersSonnensystems führt, wovon schon im §. 537 u. f. das-thigste angezeigt worden.

§. 6<,'4. Der aufsteigende Knoten des Merkurs falltaus der Sonne betrachtet 16" n und folglich der nicdersiei-gende (§. 477.) Da wir nun die Sonne in derNach-barschaft dieser Puncte, den 6ten May und Llen Novembersehen, so ist nur um diese Zeit ein Durchgang des Merkursmöglich, und er geschieht wirklich, w^nn Merkur alsdannzugleich in seiner untern 6" mit der Sonne, und nicht überZz Grad von seinem im May ober K im November ent-fernt ist. Diese zwcy Bedingungen treffen aber nur beywenigen untern Zusammenkünften zu. Denn Merkur stehtzwar alle li5Tage mitderSvnne in der untern §.409),allein dies geschieht die mchresteZeit in ganz andern Punctendes Thierkreises, und er ist daher nicht allemal zugleich beyseinem Knoten. Die periodische Wiederkehr solcher Zusain«menkünfte, die nahe bcy den Knoten geschehen und Durch-gänge mitbringen, trift sich gemeiniglich erst nach 7 oderiz Jahren bey einem oder dem andern Knoten. Aus diesenGründen hat Merkur vom Jahr 16z i bis zum Jahr 1789Mr 22inal nach der Berechnung vor der Sonne erscheinen