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Von den Durchgängen des Merkurs und derVenus vor der Sonncnscheibe.
§. oxz. .
Wenn die Heyden uittem Planeten ftlcik'ur und Ve-nus zur Zeil ihrer untern Zusammenkunft mit der Sonuszugleich in die Nachbarschaft ihrer Knoten kommen, undihre g-vccntrische Breite den Halbmesser der Scnne nichtÜbersteigt, so zeigen sie sich als dunkle runde Flecken auf derSonne, und rücken in einigen Stunden von Osten gegenWesten, da bcyde alSdann rückgängig sind, über die Son-ncnscheibe. Merkur bedeckt etwa den iZosien und Venusden zosien Theil vom Durchmesser der Sonne, und es sinddies daher eine gewisse Art -Sonnenfinsternisse, wobey nurder Haie schatten dieser Planeten ans die Erde fallt. VorErfindung der Fernrohre, und ehe die Astronomen an dieMöglichkeit dieser Erscheinungen dachten, ist Merkur so we-nig als Venus vor der Sonne beobachtet worden. EinDurchgang des Merkurs stellt sich in jedem Jahrhundertnur etwa igmal cin. Venus aber zeigt sich noch viel selte-ner vor der Sonne, denn wenn in 8 Iahren zwei) Durch-gänge nach einander erfolgt sind, so verstießen gemeiniglich10Z Jahre bis zu dem nächstfolgenden. Diese Himmelsbe-gebenheiten sind sehr wichtig und merkwürdig, weil sie nichtallein selten geschehen, sondern auch die beste Gelegenheit
keine Vcobgchlungen vorhanden sind. Weit eher ist es abermöglich, das ein Komet einen Fftsiern bedeckt, so beydechtcteHr. la ch.nwe am raren Jan. 1764 die Bedeckung eines kleine»Fftsterns im Schwan von dem damals sichtbaren Kometen.