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2 (1793)
Seite
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i°2/ss, und dieser Breite kömmt ein Abstand von 16 bis17 ° vor und nach dem Knoten zu. Rechnet man unterdes-sen noch auf den ungleichen Lauf des Mondes, so lassensich die Gränzen, innerhalb welchen eine Erdfinsterniß ent-weder wahrscheinlich oder gewiß geschieht, auf 21 und15 Grad Abstand des Neumondes vom Knoten festsetzen,woraus abzunehmen ist, daß Erdfinsiernisse hausiger vorfal-len als Mondfinsterniss', weil letztere nur 12 bis iz° vonden Knoten noch möglich bleiben. (§. 629.)

§. 649. Die Ursache, warum nicht alle NeumondeErdfinsternissemit sich bringen, ist, wie bey den Mondfin-sternissen, nicht allein, weil die Mondbahn eine Neigunggegen die Ebene der Ecliptik hat, sondern auch, weil derMond nicht immcr in einem und demselben Puncte des Thier-kreiscs mit der Sonne zusammenkömmt. Der Mond kannin einer c/ zc> °, und also zu weit vom Knoten gegen Ostenentfernt seyn, mit dem er bey der zunächst vorhergehendengenau zusammentraf, und eine centrale Sonnenfinsiernißverursachte. Wiewol sich der Fall auch oft ereignet, daßzwey Neumonde nach einander partiale Erdfinsternisse mit-bringen, weil nemlich der erste so weit westlich, also vor ei-nem Knoten, und der andere östlich, also nach demselben,fallen kann, daß der Abstand die oben angegebenen Grän-zen nicht überschreitet, welches bey Vollmonden nicht stattfindet. Noch ist von dem Zurückgange der Knoten gegenWesten zu merken, daß auch die Sonnenfinsternisse dahernach und nach in mehr westlichen Punkten desThierkreises vor-fallen. Folgende Tafel zeigt für das i7?7ste Jahr für alle

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