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2 (1793)
Seite
561
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Der Vollmond am aasten Iul aber trift ein, wenn derMond i t" nach K steht, und es findet dabei), nach § 629.noch eine, wiewol kleine Finsternis; statt; wobei) der Mondunter einer südlichen Breite erscheint. Die fünf letzternVollmonde sind wieder zu weit vom L5 oder und dieSüdliche Mondsbreite ist zu groß, als daß eine Verfinste-rung derselven vom Erdschatten vorgehen könne.

§. 6zl. Die Erscheinungen einer Mondfinsternißnemlich ihr Anfang, Mittel, Ende, Größe rc. sindaus verschiedenen dazu nöthigcn Stücken, welche sich unterandern vermittelst der Mayerschen Sonnen- undMondta«feln ergeben, entweder durch eine Zeichnung oder Rech-nung leicht zu finden. Zuerst muß die Zeit, da eine Mond-finsternis; einfallen wird, vorläufig bekannt seyn, wozu inder Astronomie leichte Regeln angewiesen werden. Mansucht hierauf aus den Tafeln nach dem Meridian des Ortsder Beobachtung: die genaue wahre oder mittlere Zeitdes Vollmondes oder Verwahren g- der Sonne unddes Mondes, da nemlich die Lange des Mondes, in derEcliptlk gerechnet, 6 Zeichen von der Lange der Sonne un-terschieden ist. Ferner berechnet man für diese Zeit: dieBreite des Mondes; die stündliche Veränderung derL.änge und Breite desselben; die stündliche Bewegungund den Halbm. der Sonne; die horizontale Mond-und Sonncnparallaxe; Halbmesser des Mondes rc.Was außerdem zu einem mechanischen Entwurf oder zu ei-ner trigonometrischen Berechnung der Finsternis; noch erfor-dert wird, laßt sich aus dem angezeigten herleiten.

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