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Als die alten Astronomen nach und nach die Ursache dieserHimmelsde.gebenheiren erkannt und es so well gebracht hat-ten, dieselben im voraus zu verkündigen, welches letztereThüles vonMilet, der etwa 6oo Jahre vor Christi Ge-burt lebte, zuerst bewerkstelligt haben soll, wurden die na-hern Bestimmungen derselben, Gegenstände der wichtigstenUntersuchungen in der Sternkunde, worin wir aber docherst in den neuern Zeiten es zur Vollkommenheit gebrachthaben. Bis jetzt dient noch die Vorhersagung der Finster-nisse und ihre genaue Erfüllung dem Unwissenden zur Ver-wunderung, und erregt eine große Hochachtung gegen einsWissenschaft, die solche himmtische Begebenheiten aufs ge-naueste zu berechnen lehrt. Die Astronomen bestimmen da-her die Finsternisse nach allen Umstanden aus dem bekanntenLauf der Sonne und des Mondes, und kündigen^ihre Er-scheinung in den astronomischen Jahrbuchern im voraus an.Ihre genaue Beobachtung dient noch jetzt sowohl zu einerimmer mehrern Berichtigung der Theorie der Ungleichheitendes Mondlaufs, als zur Erfindung der geographischenLange der Oerter. Die alten Geschrchtschreiber setzen auchzuweilen die Zeit einer merkwürdigen Begebenheit nach einerzugleich vorgefallenen Finsterniß an, wobei denn die Stern-kunde Gelegenheit darbietet, die Zeitrechnung zu verbessern«
Von den Mondfinsternissen«
§. 626.
Eine Mondfinstermß wird bemerkt, wenn der Mondzur Zeit seines vollen Lichtes, da er in Ansehung der Eon-
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