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Ueber die Bestimmung der Planeten, aus ih«rer Aehulichkeit mit der Erde hergeleitet.
§. 620.
Die bisher vorgestellte Größe, vortrefliche Einrichtung,unverrückte Ordnung und Dauer des Plauetengebiets derSonne muß nothwendig den Geist des Erdbewohners, deres der Mühe Werth halt, diese Schönheiten kennen zu ler-nen, auf mehr als eine immer festere Uebcrzeugung vomDaseyn eines allgemeinen Welturhebers, nemlich auch aufvernünftige Vorstellungen über die Absichten des Allerweise-sten bcy allen diesen großen Veranstaltungen leiten. Hiezuwird vornemlich das, was die Sternkunde von der Aehn-lichkeit der Erde mit den Planeten lehrt, dienen können,woraus sich folgern laßt, daß auch jene höchstwahrscheinlichzu wohnpläyeu lebendiger und vernünftiger Wesen,eben so wie die Erde, bestimmt sind.
§. bar. Die bekannten sechs Hauptplaneten walzensich in Gemeinschaft mit der Erde in gleichförmigen Bah-nen nach ahnlichen Grundgesetzen um die Sonne. Siesind zum Theil kleiner, zum Theil aber auch viel größer alsdie Erde, übrigens dunkle Kugeln, und erhalten wie sieihre Erleuchtung von der Sonne etitweder nach dem Ver-haltniße vom Quadrat ihrer Abstände von derselben odervielleicht richüger, nach Beschaffenheit ihres Urstosses undDunstkreises; das Daseyn des letztern lassen ihre veränder-lichen Flecken und andere Erscheinungen vermuthen,'und
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