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2 (1793)
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( 535 )groß. Da nun die neuern Astronomen auch noch die Anzie-hungskraste der Planeten hiebei) mit in Rechnung bringen, sozeigt sich eine abermalige Ungleichheit. Hr. de la place hat erstneulich berechnet, daß durch die Wirkung der Planeten solchejährlich umo", 18 ost- odervorrvarts geschehe. Danun diemittlere jahrliche Zurückweichung nach des Hrn. de la L.andeBeobachtungen in unserm Jahrhundert 50", 25 beträgt, somuß die von der vereinigten Wirkung der Sonne und desMondes entstehende mittlere eigentlich 50", 4z seyn, da-mit, wenn man das Vorwärtsgehen abrechnet, noch 50",25 übrig bleiben.

§. 611. Die Nutation oder das Wanken der Erd-axe ist gleichfalls eine Wirkung der anziehenden Kraft desMondes auf die sphäroidische Gestalt der Erde. Sie hatmit der Wiederkehr der Mondbahn zu einer gleichen Lagegegen den Aequator, eine gleiche Periode von iy Jahren,denn wenn z. B. der K des Mondes in 0° V fällt, so hat derMond im S seine größte nordliche Breite und zugleicheine größere Abweichung als dort die Sonne von 5? °: wennhingegen nach 9^Jahren der 55 im O° ^ liegt, so wird diegrößte Breite in 0" 6Z 5^° südlich, und seine Abweichungist um so viel geringer als dort die Abweichung der Sonne.Demnach verändert sich der Winkel der Mondbahn mit demAequator in yx Jahren um 2. .5^ 11°, oder der Mondnähert sich um so viel bald mehr bald weniger als die Sonneden Polen der Erde. Hieraus entsteht nicht allein die vor-hin demerkte Ungleichheit in der jährlichen Wirkung desMondesbey der Vorrückung der Nachtgleichen in verschiede-

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