( 52Z )bekannt ist, und suchen hieraus die Regeln zur Vergleichungderselben mit den Massen der übrigen Planeten und derSonne.
§. 599. Hierzu mag zuerst folgendes allgemeine Bey-spiel dienen : Der erste Jupiterstrabant umlauft seine Bah»um den Jupiter in einem Abstände, der bis auf /^teldem Abstand des Mondes von der Erde gleich ist. Ge-setzt nun, dieser Mond des Jupiters vollendete seinenLauf um den Jupiterin eben derZeit, in welcher unser Mondden seinigen vollendet, so würde sich folgern lassen, daßdie Kraft, mit welcher Jupiter diesen Trabanten in sei-ner Bahn erhalt, derjenigen gleich sey, mit welcher die Er-de auf den Mond wirkt, und daß daher die Massen beyderPlaneten einander gleich seyn müßten. Alsdann würde aberdie Dichtigkeit der Erde 14741110! größer seyn als die Dich«tigkeii des Jupiters, weil dieser Planet um so viel größerals die Erde gefunden worden. (§. 549.) Nun aber um-lauft der erste Jupiterstrabant seine Bahn, die mit unsererMondbahn gleich groß angenommen werden kann, in 42 St.und demnach fast ibmal geschwinder als unser Mond, des-sen Umlaufszeit 656 Stunden ist.
§. t>ao. Die Kraft der Anziehung steht nun in glei-chen Entfernungen mit dem Quadrate der Geschwindigkei-ten im Verhältnisse (§. 574.) und Jupiter muß aus diesemGrunde eine 16^ ^ 2561110! größere Kraft anwenden, dmersten Trabanten in seiner Bahn zu erhalten. Woraussich folgern laßt, daß die Masse des Jupiters die Masse derErde 25611,0! übertreffe, oder daß dieser Planet so viel mal