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2 (1793)
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gleich auf dies Gesetz der Schwere gekommen seyn, understerer gezeigt haben, daß solches eine Folge des Kepler,schen Gesetzes sey. Nachher berechnete Newton ferneraus dieser erfundenen allgemeinen Schwere oder Anziehungs-kraft, durch Hülfe der höhern Geometrie und Analysis ihreverschiedenen Wirkungen bey den Stellungen der Planetenunter sich, und gegen die Sonne, und wie dadurch ihrLauf ungleich wird, welches sich vornemlich am Mondezeigt. Endlich erfand er Regeln zur Berechnung der Masseund eigenthümlichcn Schwere der Sonne und Planetenku-geln, ihrer Dichtigkeit:c. und so führten die anfangs ge-ring scheinenden Schlüsse über die Schwere zu den wichtigstenEntdeckungen, die Newton unsterblich machen.

§. Z72. Wachher sind die Wirkungen dieser allgemei-nen Schwere der himmlischen Körper durch mancherlei Er-fahrungen bewiesen, und die darauf gegründeten Berech-nungen treffen auch mit allen Erscheinungen so genau zu,daß man anjezt dieselben unmöglich noch in Zweifel ziehenkann. Unterdessen, ob schon die größten Geister allenScharfsinn angewendet haben, über die Ursache die-ser Schwerkraft einiges Licht zu verbreiten, so ist mandoch hierin noch zu weniger Gewißheit gekommen. Daßnach eben den Gesetzen, nach welchen ein in die Höhegeworfener Stein wieder gegen die Erde zurückfallt, sichjene-große Kugeln des Himmels fortwalzen, hat New-ton bewiesen; allein nun fragt sichs, was treibt den Steingegen dieErdc? ist es eins Stoßkraft, die von außen aufihndruckt, oder eine Anziehungskraft, die im Mittclpunct der