rieten verursachte Veränderungen gehen solangsam vor sich, dafs sie mehrere Jahrhun-derte hindurch den Zeiten ohngefähr propor-tionirt sind. Nunmehr haben die Beobachtun-gen sie bekannt gemacht; wir haben im erstenBuche gesehen, dafs die Sonnennähe der Erd-bahn eine jährliche rechtläufige Bewegung von36",7 hat, und dafs ihre Neigung gegen denAequator jährlich um 154 ,3 abnimmt. Eulerhat zuerst die Ursache dieser Abnahme ent-wickelt, zu deren Hervorbringung jezt allePlaneten durch die respective Lage der Ebenenihrer Bahnen Zusammenwirken. Die altenBeobachtungen sind nicht genau genug, unddie neueren sind einander zu nahe, als dafs mandarnach die Gröfsen dieser beträchtlichen Ver-änderungen bestimmen könnte; indessenstimmen sie darin überein, ihr Daseyn zu berweisen, und zu zeigen, dafs ihr Gang dersel-bigeist, wie er aus der Theorie der Schwerefolgt. Man könnte also vermittelst dieserTheorie den Beobachtungen vorgreifen, unddie wahren Werthe der secularen Ungleichhei-ten der Planeten angeben, wenn ihre Massengenau bekannt wären. Aber wir kennen bisjezt nur die Massen der von Trabanten beglei-teten Planeten; die andern werden nicht eher
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