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Darstellung des Weltsystems
Seite
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Wir haben im vorhergehenden Kapitelgesehen, dafs jeder materielle Punkt, an einer-ley Orte der Erde, vermöge der Wirkung derSchwere bestrebt ist , sich mit einerley Ge-schwindigkeit zu bewegen. Die Summe dieserBestrebungen macht das Gleichgewicht einesKörpers aus ; folglich sind die Gewichte denMassen proportionirt. Hieraus folgt, dafs,wenn zwey an den Enden eines über eineRolle gehenden Fadens aufgehängte Körpereinander das Gleichgewicht halten , und diebeyden Theile des Fadens auf beyden Seitender Rolle gleich sind, auch die Massen dieserKörper gleich grofs seyen, weil sie, vermögeder Wirkung der Schwere, bestrebt sind, sichmit gleicher Geschwindigkeit zu bewegen, undeben so auf einander wirken, als ob sie mitgleichen und gerade entgegengesetzten Ge-schwindigkeiten aneinander stiefsen. Fernerkann man die beyden Körper vermittelst einerWaage, deren Arme und Schaalen vollkommengleich sind, ins Gleichgewicht bringen, undalsdann von der Gleichheit ihrer Massen ver-sichert seyn. Auf solche Art erhält man dasVerhältnifs der Massen verschiedener Körpervermittelst einer genauen und empfindlichenWaage, und einer grofsen Anzahl kleiner,

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