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geschlossenen Massen. Die Geometrie reichtalsdann nicht zu, das Verhältnifs dieser Mas-sen zu bestimmen, und es ist unumgänglichnöthig, sich deswegen an die Mechanik zu•wenden.
Wenn man sich zwey Kugeln von ver-schiedenen Materien gedenkt, und man läfstihre Durchmesser sich so lange ändern, bis sie,wenn man ihnen gleiche und entgegenge-setzte Geschwindigkeiten ertheilt, einanderdas Gleichgewicht halten , so kann manversichert seyn, dafs sie eine gleiche Anzahlmaterieller Punkte, und mithin gleiche Mas-sen enthalten werden. Man wird also aufsolche Art das Verhältnifs der Räume die-ser Substanzen, bey gleichen Massen , er-halten , und daraus weiter , mit Hülfe derGeometrie das Verhältnifs der Massen vonjeden zwey andern Räumen eben dieser Sub-stanzen herleiten können. Aber dieses Ver-fahren würde , wegen der zahlreichen Ver-gleichungen, welche die Bedürfnisse des Han-dels jeden Augenblick fordern , in der Aus-übung sehr beschwerlich seyn. Glücklicher-weise bietet uns die Natur in der Schwereder Körper ein sehr einfaches Mittel, ihreMassen zu vergleichen, dar.