Mantel von Incarnatrotliem Sammet mit himmelblaufärben Mohr gefüttert, jedoch mit dem Unterscheid,dass Unser und des jedesmaligen Krön - PrintzenMantel lange, die Ritter aber an den Ihrigen ganzkurze Schleppen haben, und wird solcher Mantel mitlangen abhangenden und am Ende starke Quaste ha-benden Schnüren auf der Brust zusammengebunden.
Ueber solchen Mantel haben sowohl Wir selbst,als die sämmtliche Ritter die grosse Ordenskettc(Fig. 7.) auf beiden Schultern befestigt. Diese Ketteist von der Chiffer Unsers Namens und von Adlern,so Donner-Keile in den Klauen halten, wechselsweisean einander gefiiget, und hänget in der Mitte selbigerKette, forn auf der Brust, das obgedachte gewöhn-liche und eigentliche klaue Ordens - Kreutz. Aufder linken Seite des Mantels wird der grosse sil-berne gestickte Stern, so wie er bereits oben im12teil Articul beschrieben angehefi’tct, und endlichträgt ein Ritter bei dieser Einkleidung einen schwar-zen Sammeten mit einem weissen Federbusch aus-gezierten llut.
XV.
Bei anderwärtigen Solcnnitätcn aber, als Bey-lagcrn, Kindtauffen und Begräbnissen, so in UnsererKöniglichen Familie Vorgehen, imgleichen wann Wiram ersten Oster-, Pfingst- und Weynaclits - Tagedes Morgens in Begleitung der jedesmahl in UnserniHofiager sich befindenden Ordens-Glieder zur Kirchegehen, soll über eines jeden Ritters ordentlicherKleidung die grosse Ordens-Kette gehängt, und sel-bigen Tag getragen werden.
XVI.
Wann aber sonst bei Privat - Trauren oder Rei-sen die Ritter gemeine Mäntel so den Orden be-decken, anlegcn, so können Sie zu desselben An-