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3 (1836)
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gen Bedürfnissen versorgt, und, wie der zweite Berichtgemeldet, von den Pfleglingen allein bearbeitet wird.

Als ein Beweis, wie man sich in Absicht der Kostder Einfachheit befleißiget, möge angeführt werden, daßselbstbercitcter Kaffee von geröstetem Korn von denPflcg-lingen wie von den beiden Pflegerinnen getrunken wird,was die Ausgabe für Kaffee 4mal geringer macht.Auch genießen die Pflegerinnen in der Regel nur dieselbeKost/wic die Pfleglinge, so daß die Direktion sie wie-derholt hat bitten müssen, in Betreff der Kost auf dienöthige Stärkung ihres Körpers mehr Rücksicht zu nehmen.

W ä sch e, Licht undBrand hat in dein letzten Jahremehr gekostet, als im vorletzten. Die Ursache davon istdie oben erwähnte Swöchentliche Hautkrankheit dreier Pfleg-linge im Winter, für welche ein besonderer Ofen geheiztwerden mußte, und deren Wasche viele Kosten machte.Auch vermehrte dieser Borfall die Arbeiten im Hause,und verringerte dadurch den Arbeitsverdienst nach außen.

Die ärztlichen Kosten sind dadurch auch ge-stiegen.

Die Ausgabe für .Bücher" ist höher, als im vori-gen Jahre, weil wir den Anfang zur Anschaffung einerkleinen, passenden Lesebibliothek für das Asyl gemachthaben.

Da die Jahresrechnung indessen zeigt, daß die Größeder Ausgaben auch diesmal von der Größe der Einnah-me überstiegen worden ist, so fordert uns dies Vertrauenzur Anstalt von Seiten all der edlen Geber und Geber-inncn, und ihre barmherzige Liebe zu den unglücklichenGefallenen ^u vermehrtem Danke gegen sie auf, und zuinnigerer Fürbitte um reichen Gnadenlohn von dem Ber-gelter jedes guten Werks.

Unter diese Zahl der Wohlthäter des Asyls rechnenwir besonders die edlen Herrschaften, deren christliche Liebedie Pfleglinge in ihren Dienst hat aufnehmen lassen, undsie meistens mit mütterlicher Sorgfalt gepflegt hat.Zwei derselben haben zwei Pfleglinge hintereinander inDienst genommen.

Möge sich durch die Gnade des Herrn auch in demangefangenen vierten Jahre die Zahl dieser und anderer