ren sieht man viele kleine Sternchen in ihm; er ist also aus-lösbar. Er ist der 94. Nebel in Messicr's Catalog.
Fig. 216 Ein äußerst merkwürdiger Gegenstand. Der ältere H ersehetbeschrieb ihn als einen hellen, kugelsörmigcn Nebel, der ineiniger Entfernung von seinem Rande mit einem runden, brei-ten Kranze von ätz Min. Durchmesser umgebe» ist. Ein klei-nererrundcr Nebel, steht als sein Begleiter nahe beyihm.Derjüngere bemerkte später, daß dieser Kranz oder Ring, dcrdcniitnern Nebel umgibt, an einer Seite desselben gespalten ist,und also dort doppelt erscheint. Wenn man voraussetzt, daßdieser sonderbare Nebel, durch noch stärkere Fernrohre als wirjetzt besitzen, auflösbar ist, also ans Sternen besteht, so scheintdas Ganze unserer Milchstraße ähnlich zu seyn, die einen lin-senförmigen Bau hat und zwischen den Sternbildern desSchwans, des Fuchses und des südlichen Altars ebenfallseine solche Spalte oder Öffnung zeigt. Der Anblick dieseswundervollen Gegenstandes scheint zu zeigen, daß diese Spaltenahe über die halbe Peripherie des Ganzen sich erstreckt, unddaß die beyden Theile des gespaltenen Ringes einen Winkelvon beynahe 45 Graden mit einander bilden. Es ist aber auchmöglich, daß der Kern oder der eigentliche Nebel in der MittedcsGanzen von einem doppeltenNebelringeumgebenist; daßdie Ebenen dieser zwey Ringe einen solchen Winkel von nahe 45Graden miteinander bilden, und daß wir von dem hintern Rin-ge nur die eine Hälfte sehen, weil die andere von dem vorderenverdeckt wird. Selbst zwey große Nebelkngeln, die einandernahe bedecken, würden dieser Ansicht, die das Bild gewährt,nicht widersprechen. Bey solchen Gegenständen wird der Wunschnach noch besseren Fernröhrcn bey jedem Beobachter besonderslebhaft, da unsere gegenwärtigen nicht genüge», über die eigent-liche Form des Ganzen zu entscheiden. Der Kern oder dereigentliche Mittelnebel ist sehr hell, der Ring aber matt undschwer zu sehen. Er ist der 51. in Messicr's Catalog, aberMessicr gab, mit seinem noch immer viel zu schwachenFernrohre, eine sehr unvollständige Beschreibung dieses Him-melskörpers. Er steht am Ohre des nördlichen Jagdhundesunter dem Sternn des großen Bären.
Fig. 259. Eine prachtvolle, gegen ihre Mitte sehr gedrängte, am Randeaber zerstreute Sterngruppe. Die Sterne sind sämmtlich derXI. bis XV. Größe. Der Durchmesser des gedrängten run-den Thcilcs beträgt2tz Min.Das Drängen der Sterne nimmt
^ S<gen den Mittelpunct ungemein zu und in demselben bilden