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(Scöcl in dcr Nndromcda.) Da dieser Nebel schon mit freyenÄugen erkannt werden kann und auch an sich selbst sehr merkwür-dig ist, so verdient er eine besondere Erwähnung. Er steht in un-serem Verzeichnisse unter Nr. 4/ und zwar in dcr Nahedes Sterns v der Andromeda. Er hat die Gestalt eines länglichen,an beyden Enden zugespitzten Ovals von 30 Min. Länge und ISMin. Breite. Simon Marius beschrieb ihn der erste i.J. 1612und sagt, er sehe aus wie eine brennende Kerze, deren Licht durchein dünnes Horn scheint. Er ist gegen die Mitte allmählig Hellerund nimmt ganz nahe bey dem Mittelpuncte plötzlich an Helligkeitzu, doch ist das Licht des Mittelpunetes noch immer nicht sternig,sondern offenbar noch Nebellicht. An einigen Stellen desselbensieht man kleine Sternchen schimmern, die aber wohl nicht zu ihmselbst gehören, sondern hinter dem Nebel stehen-und durch ihndurchscheinen mögen. Das ganze geheimnißvolle Wesen scheintkeine Spur von eigentlicher Sternnatur zu haben.
(Grosser jUScl im Orion.) Der größte und merkwürdigste allerlichteren Nebel ist der bey S Orion, welcher in dem Verzeichnisseunter Nr. 44 angeführt ist. Er wurde zuerst von Huygensi. I. 16Sg beschrieben und abgebildet. Spätere Beschrei-bungen dieses Nebels haben wir von Derham, Godin,Mairan, Picard, Legentil und Messier. Jssden neuerenZeiten hat sich Schrote r und zuletzt der jüngere Herschelvorzüglich damit beschäftigt. Der letzte hat in den Memoiren derastrom. Gesellschaft eine Zeichnung dieses Nebels gegeben, die anGenauigkeit und Ausführung alle andern früheren weit hintersich zurückläßt. Dieser merkwürdige Nebel steht in der Mitte desSchwertes vom Orion unter dem mittleren dcr drey in geraderLinie stehenden Sterne im Gürtel dieses Sternbildes, die unterdem Nahmsn des Jacobsstabes bekannt sind. Dieser Nebel ist durchdie Schönheit seines Anblicks, durch die Eigenthümlichkeit seinerGestalt und der Abwechslung des auf ihm vertheilten Lichtes unddurch das Unerklärbare seines ganzen Wesens gleich ausgezeichnet.Legentil vergleicht seine Form nicht unangemessen mit der desgeöffneten Rachens eines Thieres. Ein Theil dieses Nebels ist un-