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Aufwände von gegen 80,600 Gulden vollendet, enthält untendaö Kaufhaus, öden einen 175 F. langen, 70^ F. breiten,24 F. hohen Saal mit reich verzierten Kaminen; es hieß da-her Haut?, I1ni85 ltiiriieniel, tsu sovilen.
S. 24S. Das Zeughaus ist ein solides, gutes Gebäudevon I6vl. Der genannte Clarathurm, so wie ein ähnlicherohnweit Mauritius, mag römische Arbeit seyn, jedoch gewißaus der spätesten, schlechtesten Zelt,
S. 24g. Der schöne Beyenthurm am obersten Endeder Stadt ist wohl nicht von Erzbischof Christoph vonBeyen, da in der ganzen Reihe derselben weder ein Chri-stoph, noch einer von Beyen vorkömmt, sondern von Erzbi-schof Engelbert Ii. nebst einem andern, Nyle genannt, I2gierrichtet. Beide wurden in dessen Fehde mit der Bürgerschaft1262 erobert, letzterer später abgetragen, der andere herge-stellt, jedoch erst lange nachher, da der untere Theil ausWerkstücken bestehend, wohl dem alten Bau, nach den Profi-lirungen des obern Theils aber dieser offenbar einer vielspätem Epoche, etwa dem 14. Jahrhundert, angehöret.
Die Stadtgräben wurden Ii8l angefangen, auch 1187Mauern und Thürme errichtet; es entsteht Streit hierüber mitErzbischof Philipp, welcher zwar 1188 beigelegt, doch zugleichbefohlen wird, vier Mauern abzubrechen, damit Recht dochwenigstens Recht bleibe. Das Grabmal (b. B. Taf. 38.)dieses ErzbischofeS Philipp (ff iltil) im Dom scheint darumauch mit Mauern und Thürmen, so wie mit dem Stadtwap-pen geziert zu seyn. Die Stadtthürme und Thore warenebenfalls schon zu jener Zeit errichtet, da Erzbischof E»gel-ber tu. 1262 Klage führt, daß ihm die Bürger solche abgenom-men. Die meisten Thore möchten indessen neuem Ursprungsseyn; die Errichtung jenes au der Straße von Bonn als einI>r»plixnncui»m bei St. Severin wird wenigstens bei demJahre 1466 gemeldet; das älteste ist unstreitig das Rheinthvr.
Noch zu gedenken ist endlich des schönen alte» Hauses inder Rheinstraße (Nr. 8 b. B. Taf. 34—36), eineS ähnlichenauf dem Altmarkt Nr. 48, vor allem aber des übcrzierlichcn