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muß. Das ist er denn auch, da er mit der Kirche selbst vomAbte Gottschalk (reg. 1152 biSii7Z) erbaut und letztere vomErzbischofe Philipp 1172 eingeweiht wurde. DaS Schiff schein!auch wieder ursprünglich zu einer Hvlzdecke gerichtet gewesen,und daS jetzige Gewölbe nach dem großen Brande von >478eingezogen worden zu seyn. Der Thurm gehört, wie dessenGrundrisse bei Boisseröe zeigen, zu den allerkühnsten. Nachdem gedachten Brande blieb er iso Jahre ohne Dach, bis eindortiger Kaufmann. Ewald von Bacharach, das nöthigeGeld zu seiner Herstellung vermachte. Der schöne Taufsteinist keineswegs antik, sondern nach dem Stil seiner Verzierun-gen eher jünger, wie älter, als die Kirche.
Die jetzt protestantische, sonst Antoniterkirchewurde von Erzbischof Friedrich eingeweiht IZ34, vbschonErzbischof Wichbvld diesen Orden bereits 1238 aus Frank-reich hierhin berufen hatte.
St. Georg (b. B. Taf. 21—24) von Erzbischof Anno, des-sen oben bei St. Gereon gedacht ist, erbaut und zwar die Kircheim Anfang seiner Regierung gegen 1060, die Kapelle in demgroßen Thurm gegen deren Ende, indem 1074 bei ihrer Einweihung ein Aufstand der Bürger Kölns ausbrach und Annoselbst verjagt wurde, weil man glaubte, er wolle hier nahevor dem Thore des damaligen Kölns eine Citadelle bauen und,wie eS in That nicht ganz unwahrscheinlich ist. die wirklichübermäßig starken Mauern dieser Taufkapelle sollten nur dieGrundlage eines hohen, festen Thurmes bilden. Die Kirchewar ehemals ungewölbt und wer sich die kleine Mühe nehmenwill, aus die Gewölbe zu steigen, wird nicht nur den Putz aufden damals nach der Kirche freistehenden Seitenwänden, son-dern auf demselben mit einiger Ueberraschung den bekanntenperspectivischen Mäanderzug grau in grau genialt als Friesunter der ehemaligen Holzdecke bemerken. Da man beimWölben aber wohl die leichten Säulen, welche diese Mauerntragen, zu schwach für eine Wölbung hielt, so wurden Pfeilerzwischen einigen Arkaden eingezogen, wodurch nun die zierlicheAbwechselung der großen und kleinen Bogenstellungen ent