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Bauten, wie auch Erzbischof Hermann III. (5 1099) Eim-kes daran gethan zu haben scheint. Von diesem möchte nunder älteste Thcil der Kirche, das Transept, herrühre»; neuerist der Chor, noch neuer das Schiff, das Jüngste der schönevon 1394 bis I4ll erbaute westliche Thurm.
S. 239. Wahrhaft prachtvoll verdient gewiß die Jesui-ten oder Maria Himmelfahrtkirche genannt zu werden.Wenige besitzen einen so großartigen Grundriß und so glück-liche Verhältnisse. Nach dem Brande einer ältern I62t ange-fangen, il>29 eingeweiht (daS anstoßende Cvllegium >6Zl),zeigt sie neben dem damaligen Stil noch eine Menge Einzel-heiten in Spitzbogen.
St. Pantaleon wurde 966 von Erzbischof Bruno be-gonnen, Materialien der abgetragenen römischen Brücke unddes Casielles zu Deuz zu ihrem Bau verwendet, endlich 98»die Kirche von Erzbischof Warin eingeweiht. Die vorhandeneaus mannichfache Weise verunstaltet, möchte eine spätere, vonder 98» geweihten jedoch der untere Thcil des großen Thurmesnebst den anstoßenden unter» und vbern Capellen übrig ge-blieben sehn, wie sowohl daS Innere, als die hohen Capitäleüber den Pilastern an den Außenmauern des vom anstoßen-den Festungsbauhvf aus sichtbaren nördlichen Giebels vermu-then lassen. Wie au römischen Uebcrwölbungen zwischenBruch- und Hausteinen gewöhnlich Ziegelschichten sich eingebun-den finden, sind auch hier zwischen dem Tufstcinmauerwerkdergleichen ersichtlich. Aehnliches hat der Verfasser nirgendsin Köln bemerkt; er hält darum dieses Gebäude für dasälteste der dortigen auS der christlichen Zeit. Die Ucberwölbung der Kirche, so wie die Erhöhung deS ThurmeS geschah162» durch den Abt Heinrich Spich ern agel.
S. 24». Groß-Martin gehört (b. B. Taf. iv-IS)nicht minder zu den schönsten Kirchen Kölns, ist indessennichts weniger, wie die uralte, noch die vom Erzbischof Bru no959 hergestellte; ja sogar die Thllrme, welche Erzbischof Anno1072 dem Chor anfügte, sind verschwunden, der klarsteBeweis, daß der gegenwärtige kühne Thurm jünger sehn