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eine Ansicht bei Weissersie Taf. i und einen Querschnittvon Meyer; nach diesen scheint sie dem Anfang des il.Jahr-hunderts angehört zu haben. — Das Innere der ehemaligenMinoriten- nun Pfarrkirche, in den letzten Jahren rechtgut resiaurirt, gewährt einen besonders angenehmen, heiternEindruck. Ihr Alter ist nicht bekannt, fällt aber wohl in diespätere Spitzbogenzeit. — Die INI7 geweihte Jcsnitenkirchehat, wie alle dieses Ordens, gute Verhältnisse, die selbst durchden schlechten Stil jener Zeit wenig gestört werden. — Freunderömischer Denksteine finden viel Merkwürdiges in der zur Uni-versität gehörigen Sammlung.
Schwarz-Ahcindort S. 220. Eine der äußerst seltenenDoppclkirchcn d. h. zwei übereinanderstehend, genießt des selte-nen Glücks, in einer alten Steinschrift ihre Geschichte jedemLeser vorzutragen. Von Arnold, einem Grafen zu Wied, da-mals Erzbischofvon Cöln, 1148 begonnen und zu seiner Grabstättebestimmt (>I56 als Erzbischof zu Mainz gestorben, wurde er auchhier beigesetzt), >151 eingeweiht, zeigt sie noch keine Spur desSpitzbogens. Sie ist daher für die Geschichte der Baukunst vonbesonderem Werth, hat dabei einen fast um die ganze Kircheführenden Umgang auf mehr wie hundert kleinen Säulen ruh-end, die sowohl an den Füßen, als an den Knäufen, eineganze Mnstcrkarte der mannichfaltigsten Verzierungen und Pro-file darstellen.
Äöln S. 224. Der heil. Maternus soll als erster Bi-schof und Schüler des Apostels Petrus eine Domkirche schon imJahre <14 erbaut und der heil. Cäcilia geweiht haben; eine späterewurde vom Erzbischof Hildebold gegründet, welchem Carlder Große, dem er bei seinem Tode 814 beigestanden, infeinem Testament Schätze hierzu vermachte, (derselbe Hilde-bold vermachte auch 81» dem Dom seine Bücher) und wurde873 in Gegenwart vieler fremden Bischöfe geweiht. Sie standin der Gegend der heutigen Burgmauer, jedoch schon bei denEinfällen der Normannen gegen 882, so wie >080 durch.Brand vielfach beschädigt, brannte sie endlich >248 vollendsab. Noch in demselben Jahre legte der Erzbischof Conrad