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um I7S0 erbaut, unter der Leitung des Vaters des noch le-benden Obristen Seitz, des Besitzers der reizend gelegenenVilla in Pfaffendorf, und so mancher Knnstschätze, durch alleEtagen massiv überwölbt und trefflich ausgeführt, liefert einenabermaligen Beweis, wie ein Gebäude, selbst einem geschmack-losen Stil angehörend, dennoch einen angenehmen Eindruckmacht, sobald die Hauptmassen und Verhältnisse schön, dieAusführung gut, und alles daran Ersichtliche consequent ist.—Der dortige Sauerbrunnen, unter dem Namen Born hierwie in Koblenz hochgeehrt, wird schon 1326 in einer UrkundeSchwalburn, 1ZS5 St. Georgenbrunnen genannt.
Ems S. 144. Im Dorf Ems steht eine gute, leider et-was modernisirte kleine Basilika'P.
tlallcndar S. IS4. besitzt eine ähnliche und zwar miteiner Crppta, jedoch mit Gewölben und andern Zusätzen ausdem fünfzehnten Jahrhundert. Crzbischof Hetti erbaute andieser Stelle eine Kirche, gleichzeitig mit St. Castor in Kob-lenz, welche in dem verheerenden Krieg zwischen den Gegen-kaisern Otto und Philipp um 1200 zu Grunde gegangenseyn mag, da die jetzige aus dieser Zeit, der Thurm aber ausdem rs. Jahrhundert herzuslammen scheint. Sie besitzt sehcns-werthe Monstranzen, Kelche und Reliqnicngefäße.
Niederwerth S. tSZ. Die Kirche ist wohl gegen 1500erbaut, da bei Versetzung der Chorherren hierhin, I4Z7, durchCrzbischof Raban denselben eine schon tZZ7 eigeweihte Ka-pelle angewiesen wurde.
Lcndori' S. 1S6. Die hiesige lutherische Kirche ist eben-falls eine ganz sehenswerths Basilika mit eigenthümlichen Ver-
ch Alle hiesigen der Art ruhen auf einfachen viereckigen Pfeilern, undnur einige in Köln auf Säulen mit Wiirftlknaufen. Die einzig«bekannte Ausnahme macht jene zu Höchst, die gleick den altenrömischen, corinthische Säulen besitzt. Ihr Alter ist leider unbe-kannt; 1090 schenkte sie Erzbischof Ruthard von Mainz demdortigen Stift St. Alban; 1440 wurde sie dem Antoniterordcnübergeben, und von diesem stammt wohl der Chor, so wie dasschöne nördliche Portal.